1. Wenn sie dich (Gesandter Aḷḷāhs) nun der Lüge bezichtigen, dann sag (in der Hoffnung, sie zur Umkehr zu bewegen): „Euer Herr ist von allumfassender Gnade (und dazu gehört, dass Er euch bis jetzt nicht straft), aber Seine Strafe wird (wenn sie erst einmal eintrifft) vom verbrecherischen Volk nicht (mehr) abgewandt.“
  2. Diejenigen, die Aḷḷāh anderes als ebenbürtig zur Seite stellen, werden (mit der Vorherbestimmung argumentierend) sagen: „Wenn Aḷḷāh gewollt hätte, hätten weder wir noch unsere Väter Ihm etwas zur Seite gestellt und wir hätten nichts für verboten erklärt.“ Auf die gleiche Weise leugneten schon ihre Vorfahren (die Wahrheit), bis sie schließlich Unsere Strafe zu spüren bekamen. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Besitzt ihr irgendein Wissen (als Beweis, dass Aḷḷāh keine Einwände gegen euren Götzendienst hat)? Dann legt es uns vor! Ihr aber folgt nur Vermutungen und stellt (unwahre) Behauptungen auf.“
  3. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Aḷḷāh (hingegen) hat (in Form des Qurʼān und Seines Gesandten r) den zielführenden Beweis (der all eure Ausreden zunichtemacht), und wäre es Sein Wille gewesen, hätte Er euch allesamt rechtgeleitet.“
  4. Sag: „Her mit euren Zeugen, die bezeugen, dass Aḷḷāh all das verboten hat!“ Wenn sie es aber bezeugen, so folge ihrem Zeugnis nicht (denn es ist falsch!), und folge nicht den Wünschen derer, die Unsere Zeichen für Lügen erklären, nicht an das Jenseits glauben und Aḷḷāh anderes als ebenbürtig gleichsetzen.
  5. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Kommt her! Ich trage euch vor, was euer Herr euch (wirklich) verboten hat: Schreibt nichts anderem außer Ihm Göttlichkeit zu, seid gütig zu euren Eltern und tötet eure Kinder nicht aus Furcht vor Armut, denn Wir versorgen euch und auch sie. Nähert euch keinen Schändlichkeiten, seien sie nun offenkundig oder verborgen, und tötet keinen Menschen – dessen Leben Aḷḷāh für unverletzbar erklärt hat –, es sei denn, es geschieht gemäß dem Recht. Das ist, was Er euch aufgetragen hat, damit ihr (vielleicht) Einsicht zeigt.

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