1. Was hindert euch (Gläubige) denn daran, von dem zu essen, worüber der Name Aḷḷāhs ausgesprochen wurde, wo Er euch doch bereits klar ausgeführt hat, was euch verboten ist[1] – mit Ausnahme dessen, wozu ihr gezwungen seid? Siehe, viele (der Götzendiener) führen andere[2] aufgrund ihrer eigenen Vorlieben in die Irre, ohne jegliches Wissen zu besitzen. Dein Herr aber kennt die Übertreter sicherlich am besten.
  2. Unterlasst sowohl das öffentliche als auch das insgeheime Sündigen, denn denjenigen, die Sünden erwerben, wird das, was sie erworben haben, zweifellos vergolten werden.
  3. Und esst nicht von dem, worüber nicht der Name Aḷḷāhs ausgesprochen wurde, denn das ist gewiss Zuwiderhandlung. Wahrlich, die Satane flüstern den ihnen Nahestehenden ein, euch in einen Streit (darüber) zu verwickeln (ob ihr Tiere essen solltet, über denen Aḷḷāhs Name beim Schlachten nicht genannt wurde), und wenn ihr ihnen (hierin) folgt, seid (auch) ihr bestimmt Götzendiener.
  4. Ist denn derjenige, der (aufgrund seines Unglaubens) gleichsam tot war, bevor Wir ihn (durch die Rechtleitung) lebendig machten und dem Wir (den Glauben als) ein Licht gaben, mit dem er unter den Menschen gehen kann, gleich dem, der in den Finsternissen (des Unglaubens, der Unwissenheit und Sünde) verloren ist und nicht hinaus kann? So aber (wie den Gläubigen der Glaube ausgeschmückt wird) wird den Glaubensverweigerern das ausgeschmückt, was sie (an Leugnung des Glaubens und Sünden) tun.
  5. Und so (wie die Angesehenen und Oberhäupter in Mekka die Menschen vom Weg Aḷḷāhs abzuhalten versuchen) haben Wir in jeder Stadt ihre Führer zu Übeltätern gemacht, damit sie ihre (betrügerischen) Pläne schmieden (um die Gesandten und ihre Anhänger zu bekämpfen). Aber sie betrügen tatsächlich nur sich selbst, ohne sich dessen bewusst zu sein.
  6. Und immer, wenn eines der Zeichen (Aḷḷāhs an Seinen Propheten r) zu ihnen (den Oberhäuptern und führenden Persönlichkeiten) kommt, sagen sie: „Wir werden nicht eher glauben, bis uns (selbst) gegeben wird, was den Gesandten Aḷḷāhs gegeben wurde (nämlich das Prophetentum)!“ Aḷḷāh (aber) weiß am besten, wem Er Seine Botschaft[3] anvertraut (und wer imstande ist, sie zu übermitteln). So werden diejenigen, die Böses begehen, von Aḷḷāh Erniedrigung und schweres Leid erfahren, aufgrund der betrügerischen Pläne, die sie (gegen die Gesandten und ihre Anhänger) schmiedeten.

[1] „Faṣṣala/ḥarrama“ nach   Lesart von Nāfiʽ, Ḥafṣ, ʼAbū Ǧaʽfar und Yaʽqūb.

Nach Ibn Kaṯīr, ʼAbū ʽAmr und Ibn ʽĀmir: „fuṣṣila/ḥurrima“: „wo euch doch bereits klar ausgeführt wurde, was euch verboten wurde“.

Nach allen anderen Lesarten: „faṣṣala/ḥurrima“: „wo Er euch doch bereits klar ausgeführt hat, was euch verboten wurde“.

[2] „La-yuḍillūna“ nach Lesart von ʽĀṣim, Ḥamzah, Kisā’iyy und Ḫalaf.

Nach der Mehrheit: „la-yaḍillūna“: „Siehe, viele (der Götzendiener) gehen“.

[3] „ Risālatahū“ nach   Lesart von Ibn Kaṯīr und Ḥafṣ.

Nach der Mehrheit: „Risālātihī“: „Seine Botschaften“ (Plural).

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