1. Und als ein Buch von Aḷḷāh zu ihnen kam (nämlich der Qur’ān), das bestätigend, was ihnen (mit der Thora) bereits vorlag – und zuvor hatten sie doch Aḷḷāh um den Sieg über die Ungläubigen angefleht[1] – als nun (Muḥammad mit dem Qur’ān) zu ihnen kam, was sie ja bereits zuvor wussten, da glaubten sie ihm nicht. Darum laste der Fluch Aḷḷāhs auf den Ungläubigen (an Aḷḷāh und Seinen Gesandten Muhammad)!
  2. Übel ist das, wofür sie ihre eigenen Seelen verkauft haben, indem sie das leugnete, was Aḷḷāh herabsandte, und das nur aus Ungerechtigkeit (und Neid) darüber, dass Aḷḷāh Seine Gnade gewährt, wem Seiner Diener auch immer Er will. So verdienen sie den Zorn Aḷḷāhs, über und über (einmal wegen ihrer Leugnung des Propheten r und einmal wegen der Fälschung der Thora), und den Ungläubigen steht erniedrigendes Leid bevor.
  3. Und wenn zu ihnen gesagt wird: „Glaubt an das, was Aḷḷāh (zu Muḥammad) hinabgesandt hat“, dann entgegnen sie: „Wir glauben an das, was zu uns hinabgesandt wurde“, und leugnen das, was danach gekommen ist, obwohl es (das Buch des Qurʼān) die Wahrheit ist und das bestätigt, was sich bereits bei ihnen (von der Thora) befindet. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Warum habt ihr dann die Propheten Aḷḷāhs einst getötet, wenn ihr also geglaubt habt (dass sie die Wahrheit überbracht haben)?“
  4. Moses (Aḷḷāhs Gesandter zu euch) ist zu euch mit deutlichen Beweisen (seiner Glaubwürdigkeit) gekommen. Dann aber habt ihr euch nach ihm (als er zum Treffen mit seinem Herrn gegangen war) das Kalb (zu einem Gegenstand der Anbetung) genommen und habt damit Unrecht getan.
  5. Und (erinnert euch daran) als Wir mit euch den Bund schlossen (dass ihr Moses u folgen solltet) und Wir (um euch Furcht einzuflößen) den Berg sich über euch erheben ließen (und sagten): „Haltet mit aller Kraft fest an dem, was Wir euch (von der Thora) gegeben haben, und hört darauf (ansonsten werfen dir den Berg auf euch)!“, da sagten sie: „Wir hören“ (aber offensichtlich nur mit den Ohren, praktisch spracht ihr), aber „Wir widersetzen uns.“ Wegen ihres Unglaubens aber setzte sich [die Liebe zu dem] Kalb in ihren Herzen fest. Sag (Gesandter Aḷḷāhs): „Übel ist das, was euer Glaube euch befiehlt, wenn ihr überhaupt gläubig seid!“

[1] Wenn der ihnen in der Thora angekündigte Gesandte Aḷḷāhs kommen würde, so sagten sie, würden sie gewiss an ihn glauben und damit über die Götzendiener siegen.

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