1. Jene unter den Kindern Israels, die ungläubig waren, wurden schon durch die Zunge Davids (in den Psalmen) und Jesu (im Evangelium) verflucht (und somit von der Gnade Aḷḷāhs ausgeschlossen), deswegen, weil sie sich auflehnten und die von Aḷḷāh gesetzten Grenzen immer wieder überschritten.
  2. Sie haben einander nicht von verwerflichen Taten, die sie begingen, abgehalten und schlimm war fürwahr, was sie zu begehen pflegten.
  3. Du (Gesandter Aḷḷāhs) siehst, dass sich viele von ihnen (gegen dich) mit jenen verbünden, die ungläubig sind. Schlimm ist wahrlich, was sie für sich selbst (an Taten) vorausschicken, sodass Aḷḷāh ihnen zürnt, und ewig werden sie (im Höllenfeuer) zu leiden haben.
  4. Würden sie an Aḷḷāh und an den Propheten und an das, was auf ihn herabgesandt wurde, glauben, hätten sie jene nicht zu Schutzherrn und Verbündeten genommen, aber viele von ihnen sind Frevler.
  5. Du (Gesandter Aḷḷāhs) wirst mit Gewissheit feststellen, dass die Juden und die Polytheisten jene sind, die die größte Feindseligkeit gegenüber den Gläubigen hegen. Und du wirst ebenso mit Gewissheit feststellen, dass die, die sagen: „Wir sind Christen,“ jene sind, die die größte Zuneigung jenen gegenüber zeigen, die glauben. Dies deshalb, weil es unter ihnen (gelehrte) Priester und Mönche gibt und weil sie nicht hochmütig sind.
  6. Und wenn sie (wie der Negus und seine Gefolgsleute in Abessinien) hören, was dem Gesandten offenbart wurde, siehst du, wie ihre Augen (demütig) von Tränen übergehen, weil sie (weiche Herzen haben und) die Wahrheit (im Qurʼān) erkennen (aufgrund ihres Wissens um das Evangelium, das Jesus ihnen gebracht hatte), und sie sagen: „Unser Herr! Wir glauben (an das, was Muḥammad ﷺ offenbart wurde), darum verzeichne uns unter jenen, die (als Teil der Gemeinschaft Muḥammads ﷺ am Tag der Auferstehung) Zeugnis (über die Menschheit) ablegen werden.

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