1. Und wenn ihr zum Gebet ruft, spotten und scherzen sie darüber. Dies deshalb, weil sie Leute sind, die keinen Verstand haben (um die Bedeutung der Anbetung Aḷḷāhs durch das Gebet zu verstehen).
  2. Sag: „Ihr Leute der Schrift! Habt ihr (die ihr über die Gläubigen spottet) etwas anderes an uns auszusetzen, als dass wir an Aḷḷāh glauben und an das, was auf uns und was zuvor herabgesandt wurde, und dass (wir glauben), dass die meisten von euch Frevler sind (weil ihr nicht an den Qurʼān glaubt)?“
  3. Sag: „Soll ich euch von jenen berichten, deren Vergeltung bei Aḷḷāh noch schlimmer ist (als die Vergeltung, die die Spötter zu erwarten haben)? Es sind jene, die Aḷḷāh verflucht (und somit aus Seiner Gnade ausgeschlossen) hat, denen Er zürnt und die Er in Affen und Schweine verwandelt hat und in Leute, die falsche Götter anbeten. Jene sind es, die sich (am Tag der Auferstehung) in einer noch schlimmeren Lage befinden werden und die noch weiter vom rechten Weg abgeirrt sind.
  4. Und wenn sie (die Heuchler unter ihnen) zu euch kommen, dann sagen sie: „Wir glauben,“ wo sie doch schon als Ungläubige eingetreten und auch als Ungläubige wieder weggegangen sind. Aḷḷāh aber weiß, was sie (an Unglauben) verbergen.
  5. Die siehst viele von ihnen (den Juden und Heuchlern) in Sünde und feindseliger Haltung wetteifern und darin, den Besitz anderer, den sie auf unrechtmäßige Weise erworben haben, zu verschlingen (wie z. B. durch Zinsen). Schlimm ist fürwahr, was sie tun!
  6. Würden ihre Rabbiner und Gelehrten sie doch davon abhalten, Lügen zu verbreiten und unrechtmäßig erworbenen Besitz zu verschlingen! Wahrlich, schlimm ist, was sie treiben (da sie ihnen das Übel nicht verbieten)!
  7. Die Juden sagten (als sie von Not und Dürre getroffen wurden): „Die Hand Aḷḷāhs ist gebunden (und daher gibt Er uns nichts von Seiner Gnade)!“ Ihre (eigenen) Hände aber sind es, die gebunden sind (und vollbringen nichts Gutes), und sie sollen für ihre Worte verflucht sein.[1] Nein, vielmehr sind Seine beiden Händen weit ausgestreckt (im Spenden von Gutem). Er spendet (Wohltaten und beschränkt sie), wie Er will. Viele von ihnen wird das, was dir (Gesandter Aḷḷāhs) von deinem Herrn offenbart wurde, nur noch in ihrer Tyrannei und in ihrem Unglauben bestärken. Und so haben Wir Feindseligkeit und Zwietracht zwischen ihnen (den verschiedenen Gruppierungen unter den Juden) entstehen lassen, die bis zum Tag der Auferstehung andauern wird. Jedes Mal, wenn sie das Feuer des Krieges entzünden (sich für den Krieg vereinen und diesen vorbereiten), löscht Aḷḷāh es aus (indem Er ihre Einheit auflöst, sodass sie an Macht verlieren). Sie sind ständig darauf bedacht, Unheil auf Erden zu stiften. Aḷḷāh aber liebt die nicht, die Verderben verbreiten.

[1] Oder: „Ihre Händen seien gebunden und sie seien für ihre Worte verflucht.“

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