1. Ihr, die ihr (an Aḷḷāh und Seine Gesandten) glaubt! Nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Verbündeten. Sie sind nur untereinander Verbündete. Und wer von euch sich mit ihnen verbündet, der gehört fürwahr zu ihnen (und wird ihnen zugerechnet). Wahrlich, Aḷḷāh leitet das Volk der Ungerechten nicht auf den rechten Weg.
  2. So siehst du jene, deren Herzen krank sind (unter den Heuchlern, die schwach im Glauben sind), wie sie sich um ihre Gunst bemühen. Sie sagen: „Wir fürchten, dass uns ein Schicksalsschlag treffen könnte (indem die Juden und die Christen den Sieg davontragen, was sich nachteilig für uns auswirken würde).“ Aber es mag sein, dass Aḷḷāh (den Gläubigen) den Sieg verleihen wird oder Er eine andere Anordnung von Sich aus trifft, sodass sie bereuen werden, was sie in ihrem Innersten verborgen hielten.
  3. Und[1] die, die glauben, werden (über die Heuchler) sagen: „Sind das etwa diejenigen, die bei Aḷḷāh ihre unverbrüchlichen Eide geschworen haben, dass sie auf eurer Seite (der Seite der Gläubigen) stehen?“ Nichtig sind nun all ihre Taten, und (dadurch) sind sie zu Verlierern geworden.
  4. Ihr, die ihr glaubt! Wer immer von euch seinen Glauben aufgibt (und ungläubig wird) – Aḷḷāh wird (an eurer Stelle) Leute hervorbringen, die Er liebt und die Ihn lieben, die demütig (und barmherzig) gegenüber den Gläubigen, aber machtbewusst gegenüber den Ungläubigen auftreten werden, die sich auf dem Weg Aḷḷāhs abmühen (damit Sein Wort das Höchste ist) und keinerlei Tadel von wem auch immer fürchten werden. Das ist die Gunst Aḷḷāhs, die Er zuteilwerden lässt, wem (von Seinen Dienern) Er will, denn Aḷḷāh ist umfassend (in Seiner Gnade) und weiß (wem sie gebührt).
  5. Euer Beschützer ist allein Aḷḷāh, (auch) Sein Gesandter und die, die (an sie beide) glauben, beständig alle Gebete verrichten und die Zakāt entrichten, während sie sich Aḷḷāh demütig ergeben.
  6. Wer sich aber mit Aḷḷāh und Seinem Gesandten verbündet hat und mit jenen, die glauben – fürwahr, die Anhängerschaft Aḷḷāhs, jene werden den Sieg davontragen.
  7. Ihr, die ihr glaubt! Nehmt euch nicht jene zu Verbündeten, die mit eurem Glauben Spott und Scherz treiben, seien sie nun von jenen (Juden und Christen), denen vor euch eine Offenbarungsschrift gegeben wurde oder die[2] ungläubigen (Polytheisten), und nehmt euch vor Aḷḷāh in Acht, wenn ihr denn tatsächlich gläubig seid.

[1] „wa-yaqūlu“ nach der Lesart ʽĀṣim, Ḥamzah, Kisāʼiyy und Ḫalaf.

Nach Nāfiʽ, Ibn Kaṯīr, Ibn ʽĀmir und ʼAbū Ǧāʽfar: ohne „und“.

Nach ʼAbū ʽAmr und Yaʽqūb: „wa-yaqūla“: „Und (es mag sein, dass) die, die glauben, (über die Heuchler) sagen werden“.

[2] „wal-kuffāra“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ḥamzah, Kisāʼiyy und Yaʽqūb: „wal-kuffāri“: „von den“.

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