1. Und Wir ließen Jesus, den Sohn der Maria, ihren (den Propheten der Kinder Israels) Spuren folgen, das bestätigend, was sich vor ihm in der Thora fand. Wir gaben ihm das Evangelium, das Führung und Licht enthielt und das bekräftigte, was bereits zuvor die Thora enthielt, als Rechtleitung und Mahnung für die Achtsamen,
  2. Die Anhänger des Evangeliums haben nach dem zurichten, was Aḷḷāh darin herabgesandte. Wer aber nicht gemäß dem richtet, was Aḷḷāh herabsandte – jene sinddie (wahren) Frevler.
  3. Und Wir sandten zu dir das Buch (des Qurʼān) in Wahrheit herab, das bestätigt, was schon zuvor von der Offenbarungsschrift da war und Zeuge darüber ist (was in den früheren Offenbarungen mit dem Qur’ān übereinstimmt und somit wahr ist und was nicht). So richte zwischen ihnen gemäß dem, was Aḷḷāh herabsandte, und folge nicht ihren Wünschen, dich von der Wahrheit abwendend, die zu dir gekommen ist. Für jede (Gemeinde) haben Wir ein Gesetz und einen klaren Weg festgelegt. Hätte Aḷḷāh es gewollt, so hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinschaft (mit einem einzigen Gesetz) gemacht, aber Er wollte euch durch das, was Er euch (jeweils) gegeben hat, auf die Probe stellen. So wetteifert darin, Gutes zu tun. Zu Aḷḷāh ist (am Tag der Auferstehung) euer aller Rückkehr, und Er wird euch kundtun, worüber ihr uneins wart.
  4. So richte (du, Gesandter Aḷḷāhs) zwischen ihnen gemäß dem, was Aḷḷāh herabsandte, und folge nicht ihren Neigungen. Und sei vor ihnen auf der Hut, damit sie dich nicht von manchem abbringen, das Aḷḷāh zu dir herabsandte. Wenn sie sich aber davon abwenden (das Urteil anzunehmen, das Aḷḷāh offenbarte), dann sollst du wissen, dass Aḷḷāh sie für einige ihrer Vergehen (auf dieser Welt) bestrafen will. Denn fürwahr, viele der Menschen sind Frevler.
  5. Wünschen sie sich[1] etwa, nach den Gesetzen aus der (vorislamischen) Zeit der Unwissenheit (gerichtet zu werden)? Aber wer könnte für ein Volk, das fest im Glauben ist, ein besserer Gesetzgeber[2] sein als Aḷḷāh?

[1] „yabġūna“ nach der Lesart der Mehrheit.

Nach Ibn ʽĀmir: „tabġūna“: „Wünscht ihr euch“.

[2] Oder: gerechter.

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