1. Sie werden aus dem Höllenfeuer entkommen wollen, aber sie werden ihm nicht entrinnen können. Sie erhalten eine ewig andauernde Qual.
  2. Was den Dieb und die Diebin angeht, so schneidet ihnen die (rechte) Hand ab, als Vergeltung für das, was sie getan haben und als warnendes Beispiel (verordnet) von Aḷḷāh. Aḷḷāh (allen) überlegen und weise.
  3. Wer aber, nachdem er Unrecht getan hat, (Aḷḷāh gegenüber) bereut und es wiedergutmacht, dessen Reue wird Aḷḷāh annehmen, denn wahrlich, Aḷḷāh vergibt (die Sünden desjenigen, der sich Ihm reuevoll zuwendet) und ist (ihm gegenüber) gnädig.
  4. Weißt du denn nicht, dass Aḷḷāh die Herrschaft über die Himmel und die Erde innehat? Er bestraft, wen Er will, und Er vergibt, wem Er will. Aḷḷāh hat zu allem die Macht.
  5. O Gesandter! Lass dich nicht durch jene (Heuchler) bekümmern, die sich darin ereifern, [Verhaltensweisen des Unglaubens] an den Tag zu legen (um dich zu verärgern), von jenen, die mit ihren Mündern sagen: „Wir glauben“, deren Herzen aber nicht glauben. Und auch nicht durch jene (lass dich bekümmern), die dem Judentum angehören und auf Lügen (ihrer Oberhäupter) hören, die auf die Lügen anderer hören, die nicht zu dir gekommen sind (nämlich auf die Lügen ihrer Oberhäupter, die sich weigerten, zu dir zu kommen). Sie ersetzen Worte (der Thora) durch andere (ihren Wünschen entsprechend) und sagen: „Wenn euch dies (nämlich das Urteil Muḥammads) gegeben wird (und euren Wünschen entspricht), dann nehmt es an, aber wenn es euch nicht (euren Wünschen entsprechend) gegeben wird, dann seid auf der Hut!“ Wenn Aḷḷāh will, dass jemand der Versuchung erliegt, dann wirst du ihm Aḷḷāh gegenüber in keiner Weise helfen können. Jene (Menschen mit solchen Eigenschaften) sind es, deren Herzen Aḷḷāh nicht reinigen will. Ihnen ist Schande in dieser Welt bestimmt, und im Jenseits gewaltiges Leid.

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