1. Sie (aber) sagten: „O Moses, niemals werden wir hineingehen, solange sie sich darin befinden. Geh doch du mit deinem Herrn und kämpft ihr beide! Wir werden fürwahr hierbleiben!“
  2. Da sprach Moses (zu Aḷḷāh): „Mein Herr! Ich besitze lediglich Macht über mich selbst und meinen Bruder (Aaron u), darum trenne Du uns von dem frevelhaften Volk (das Dir und Deinem Gesandten den Gehorsam verweigert)!“
  3. So sagte Er (zu Moses u): „Wahrlich, es soll ihnen vierzig Jahre lang verwehrt bleiben (es zu betreten), währenddessen sie auf Erden umherirren sollen. Du aber (Moses) sei nicht verzweifelt wegen eines Volkes von Frevlern!“
  4. Und berichte ihnen (den Juden) die Geschichte von den beiden Söhnen Adams der Wahrheit entsprechend, als jeder der beiden ein Opfer darbrachte und es von dem einen angenommen wurde und von dem anderen nicht. Da sagte er (Kain; arab.: Qābīl): „Fürwahr, ich werde dich töten!“ Und er (Abel; arab.: Hābīl) erwiderte: „Siehe, Aḷḷāh nimmt (Opfer) nur von denen an, die sich (vor Aḷḷāh) in Acht nehmen.
  5. Und auch wenn du deine Hand gegen mich erhebst, um mich zu töten, so werde ich meine Hand nicht gegen dich richten, um dich zu töten, denn fürwahr, ich fürchte Aḷḷāh, den Herrn der Welten.“
  6. (Dann sprach er noch einmal zu ihm, ihn warnend): „Ich will, dass du mit der Sünde mir gegenüber (mich nämlich widerrechtlich getötet zu haben) und (all) deinen (übrigen) Sünden zurückkehrst, sodass du zu den Insassen des Höllenfeuers gehören wirst, und das ist der Lohn für die Ungerechten.“
  7. Sein Inneres Ich machte es ihm schmackhaft,[1] seinen Bruder zu töten, und so tötete er ihn und gehörte damit zu den Verlierern.
  8. Da entsandte Aḷḷāh einen Raben, der in der Erde scharrte (um einen anderen toten Raben zu verscharren), um ihm zu zeigen, wie er den Leichnam seines Bruders bedecken könne. Er sagte: „Wehe mir! Bin ich denn nicht einmal imstande, wie dieser Rabe zu sein und den Körper meines Bruders zu bedecken?“ Und plötzlich wurde er einer der Reumütigen..

[1] Oder: „unterstützte ihn dabei“.

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