1. Und auch mit jenen, die sagen: „Wir sind Christen“, haben Wir einen festen Bund geschlossen, und (auch) sie haben (wie die Juden zuvor) einen Teil dessen, woran sie erinnert worden waren, aufgegeben. So riefen Wir unter ihnen Feindschaft und Hass bis zum Tag der Auferstehung hervor. Aḷḷāh wird sie dereinst wissen lassen, was sie getan haben.
  2. Ihr Leute der Schrift! Unser Gesandter (Muḥammad ﷺ) ist zu euch gekommen, um euch vieles von dem zu verdeutlichen, was ihr von dem Buch (das euch offenbart wurde) verborgen gehalten habt und um vieles (diesbezüglich) zu verzeihen (denn darin läge kein Nutzen und wäre eine reine Bloßstellung).[1] Zu euch ist nun ein Licht (nämlich Muḥammad ﷺ) von Aḷḷāh gekommen und ein klares Buch.
  3. Durch dieses (Buch) führt Aḷḷāh jene, die Sein Wohlgefallen suchen, auf die Wege der Unversehrtheit (die sie vor Seiner Strafe bewahren und sie ins Paradies bringen), Er führt sie, mit Seiner Erlaubnis, aus den Tiefen der Finsternis (des Unglaubens und der Sünden) hinaus ins Licht (des Glaubens) und auf einen geraden Weg (den des ʼIslām).
  4. Fürwahr, jene sind ungläubig, die sagen, Aḷḷāh sei der Messias, der Sohn der Maria. Sag: „Wer könnte Aḷḷāh gegenüber etwas ausrichten, wenn Er den Messias, den Sohn der Maria, dessen Mutter und jeden, der sich auf Erden befindet, auslöschen wollte? Aḷḷāh hat die Herrschaft über die Himmel und die Erde inne. Er erschafft, was Er will, und Aḷḷāh hat zu allem die Macht.“[2]

[1] Hier endet nur nach der kūfischen Zählung kein Vers.

[2] Zu Seiner Schöpfung gehören Jesus und seine Mutter Maria. Und Aḷḷāh hat die Macht dazu, Jesus von einer Mutter, ohne einen Vater zu erschaffen.

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