1. Die aber, die nicht (an Aḷḷāh) glauben und Unsere Zeichen leugnen – jene werden Insassen des Höllenfeuers sein.
  2. Ihr, die ihr glaubt! Gedenkt der Gnade Aḷḷāhs euch gegenüber, als ein (feindliches) Volk seine Hände nach euch ausstreckte (um euch zu überfallen). Da hielt Er ihre Hände von euch zurück. Nehmt euch vor Aḷḷāh in Acht, denn auf Aḷḷāh (allein) vertrauen die Gläubigen.
  3. Wahrlich, Aḷḷāh hatte bereits einen festen Bund mit den Kindern Israels geschlossen. Und Wir beriefen unter ihnen zwölf Oberhäupter, und Aḷḷāh sprach: „Ich werde mit euch sein, solange ihr das Gebet verrichtet, die Zakāh entrichtet, an Meine Gesandten glaubt und sie unterstützt und Aḷḷāh ein schönes Darlehen (durch gute Werke)[1] gebt. (Wenn ihr all das tut) dann werde Ich euch eure Vergehen verzeihen und euch in Gärten eingehen lassen, durcheilt von Bächen. Wer von euch danach (aber wieder die Wahrheit) leugnet, der ist fürwahr vom rechten Weg abgeirrt.“
  4. Weil sie jedoch ihren Bund brachen, haben Wir sie verflucht (aus Unserer Gnade ausgeschlossen) und ihre Herzen verhärtet (sodass sie das Gute nicht mehr erkennen können und ihnen keinerlei Ermahnung mehr nützt), sodass sie die Schrift (der Offenbarung) entstellten, indem sie den Sinn der Worte (der Offenbarung) entstellten (entweder, indem sie Begriffe durch andere ersetzten oder ihnen eine Bedeutung zuschrieben, die ihren eigenen Wünschen entgegenkam). Und sie haben einen Teil dessen, woran sie (zum Handeln) erinnert worden waren, unterlassen. Und du (Gesandter Aḷḷāhs) wirst von ihrer Seite her, bis auf wenige Ausnahmen, immer wieder Verrat erfahren. Aber vergib ihnen und sei nachsichtig, denn fürwahr, Aḷḷāh liebt die Gutes Tuenden.

[1] Man gibt Aḷḷāh ein Darlehen bedeutet, für Aḷḷāh gute Taten zu vollbringen, denn genauso wie man ein Darlehen wider zurückerhält, erhält man den Lohn der guten Taten im Jenseits zurück.

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